www.olkhon.info

Sehenswürdigkeiten

Zagli Bucht: offiziell der sonnigste Platz in der Irkutsker Region. Die Anzahl an Sonnentagen pro Jahr ist größer als am Schwarzen Meer.

Kobylia Golova Kap (Pferdekopf, Khorin-Irgi): dieses Kap sieht aus wie ein Pferdekopf, dass Wasser aus dem See trinkt. Dies ist das erste Kap welches Sie sehen, wenn Sie mit der Fähre auf die Insel kommen. Entsprechend der Legenden von Ghengis-Khan standen seine Krieger an dieser Stelle.
Auch Sama, der grausamste Wind des Baikals weht hier. Sarma erhielt seinen Namen von dem Fluss und dem Tal auf der anderen Seite des “Kleinen Meeres (Maloje More)”.

Berg Khaday: Der hoechste Pass zwischen dem Fähranleger und der Ortschaft Chuchir auf Olchon. Die Schamanen beten hier und es gibt spirituelle Treffen.
Das Khargoy Kap beeindruckt Touristen mit seiner schlichten Schoenheit.
Es gibt hier auch Überreste von einer uralten Kurykan – Mauer (die Bewohner von Kurykan lebten im 8. und 9. Jahrhundert auf der Insel). Wissenschaftler diskutieren noch darüber, ob diese Mauer als heiliger Platz oder als Fluchtstätte diente.

Khankhoy See (Bucht) (auch bekannt als Elgai oder Yalga):
Ist der populärste Platz bei Leuten die Campen moechten. Wärend des Sommers ist das Wasser schön warm. Man kann schwimmen und angeln. Der See ist durch eine dünne, natuerliche Sandbank vom Baikal abgetrennt. In diesem Gebiet gibt es kein Holz für Lagerfeuer.

Schamanen Felsen: bekannt als einer der Himmelsplätze / Gottesplätze und nebenbei einer der heiligsten Plätze Asiens. Der Schamanenfelsen ist der berühmteste Ort auf Olchon. Seine Wände sind in vertikale Brüche geschnitten und stellen die Federn eines gigantischen Steinvogels dar.
Viele Zeugnise uralten Lebens wurden hier gefunden. Die stärksten der Himmelsgötter wählten den Schamanenfelsen als ihr Zuhause und den Menschen wurde früher nicht erlaubt, diesen zu betreten. Früher bedeckten die Menschen die Hufe ihrer Pferde ab, um den grossen Geist und Meister des Schamanenfelsens nicht zu stören, wenn sie den Felsen passierten.
Auch heute sind die Leute dazu angehalten, sich hier angemessen zu verhalten und keinen negativen Gedanken nachzugehen.

Saraysky Strandbucht :
Vom Schamanenfelsen bis zum Dorf Kharantsy gibt es einen 3 Kilometer langer Strand. Es ist ein Platz wo man sich wärend des Sommers auf dem heißen Sand erholen kann, der Musik der Wellen zuhören kann und einen fantastischen Blick auf die Berge auf der gegenüberliegenden Seite des „Kleinen Meeres – Maloje More“ genießen kann. Und das nur 5 Minuten Fußmarsch von unserer Unterkunft entfernt. Die Ulan – Khushin Bucht – der sandige Strand und seine Umgebung begrüsst Sie mit blühenden Thümian und Lärchenbäumen. Man könnte denken, man ist in einer märchenhaften Umgebung gelanded. Es wird behauptet, dass diese Bucht ihre eigenen Geister und Geheimnisse besitzt.

Peschanka Bucht:
Ein anderer einmaliger Platz, wo sich die Sanddünen mit den Zeiten bewegen. Auf jeder Düne gibt es sehr viele Blumen und Bäume mit offenen Wurzeln. Astragal, ist eine endemische Blume, die nur auf Olchon wächst. Vor nicht allzu langer Zeit gab es hier einige abgelegene Gebäude der Maloje More Fischfabrik, wo Gefangene kurz nach dem 2. Weltkrieg arbeiteten. Heutzutage erinnern nur noch wenige Überreste dieser alten Gebäude an die damalige Zeit.

Die “Drei Brüder”  ein Marmorfelsen im Norden von Olchon. „Sagan – Khushun“,  „Weißes Kap“ oder „Drei Brüder“ – der helle Marmorfels an diesem Kap ist bedeckt mit roten Flechten. Die Schönheit dieses Platzes wurde beschrieben von dem berühmten russischen Schriftsteller Valentin Rasputin. „Ich würde diesen Platz als Grab für Ghengis Khan auswählen. Und ich würde Menschen mit unterschiedlichen Sünden herbringen, um ihnen zu zeigen, wogegen sie kämpfen. Ich würde mir wünschen, dass hier arme Seelen Hilfe finden, kranke Menschen gesund und arrogante Menschen menschlich werden.“        

Kap Khoboy: Das nördlichste Kap von Olchon. Betrachtet man das Kap vom Wasser aus, hat dieses Ähnlichkeit mit der Gestalt einer Frau. Lustig ist es hier den Mehrfachechos zuzuhören, die von den großen Felsbrocken zurückprallen. Hier wachsen ebenfalls seltene Pflanzen. Von dem Kap hat man einen fantastischen Panoramablick auf das Kleine Meer (Maloje More) und das Große Meer (Bolschoje More) und bei gutem Wetter sieht man sogar die Ushkanii Inseln und Svyatoy Nos (am Ostufer des Sees). Irgendeiner sagte, wenn man auf dem Kap Khoboy steht, wäre genauso als würde man am Ende der Welt stehen, das umgeben ist von Wasser („Khoboy“ bedeuted auf buriatisch:  „Eckzahn / Stoßzahn“ ). Wenn Sie Glück haben, können Sie Robben sehen, die sich auf den unteren Felsen sonnen. Es ist einer der heiligsten Plätze am Baikal.

Uzury: Dies ist ein Tal, welche Sie zum Großen Meer (Bolschoje More) führt, wo Sie ein atemberaubender Blick auf den Baikal erwartet. Es ist das einzigste Tal, im Norden der Insel, der einen einfachen Zugang zum Wasser bietet. Hier gibt es eine kleine Ansiedlung mit kleinen Forschungszentren von der Russischen Akademie der Wissenschaften einschließlich einer von dem Institut für Erdkrustenforschung.

See Shara-Nur: Der sogenannte Salzsee. Der Schlamm von dem See, so glaubt man, heilt unterschiedliche Krankheiten, einschließlich Arthrose. Im Sommer ist das Wasser aufgewärmt und es hat eine gute Temperatur zum Schwimmen.

Tashkiney (Teshkine) Tal: Ist ein großes Tal, mit einem Bach, welcher in den Baikal fließt. Dieses wird begrenzt von gewaltigen Felsen, mit einem reichhaltigen Angebot an Leben. Viele wilde Ströme, Blumen und unterschiedlichste Pflanzen kann man hier finden.

Idebe (Yagiba) Tal: Ein Tal mit einer Menge von Leben. Hier wechseln die Blumen den ganzen Sommer durch schnell ihre Färbung: blau, pink und lila. Im August wachsen hier eine Menge Pilze. Im Wald in der Nähe gibt es einen Felsen: „Der Felsen des Kriegers Khushkhe Bukha“. Dieser Name geht zurück auf die Legende eines buriatischen Helden, der so stark war, dass er den Felsen bewegen konnte.

Zhima: Ist der höchste Berg auf Olchon. Es ist ein heiliger Platz, wo entsprechend einer Legende, der Meister von Olchon lebt (Zhima kann man mit Meister oder Herr übersetzen). Hier gibt es Überreste von buriatischen Hütten, die man als „Mankhos“ bezeichnet.  Eine seltene Art von Fichtenbäumen wächst am Westhang (diese wurden 1963 von Nicolai Reviakin entdeckt, einem Lehrer der örtlichen Schule). Traditionell, wurde es Frauen nicht erlaubt, diesen Berg zu besteigen.

Nikita Bencharov
© 2006-2008